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Leistungen: Naturheilverfahren

Was sind naturheilkundliche Verfahren?

Klassische Naturheilverfahren müssen neben der Bedingung, dass ihre Mittel aus der Natur kommen, auch noch eine zweite erfüllen: Die zum Einsatz kommenden Wirkfaktoren sollen die natürlichen Fähigkeiten und Fertigkeiten eines Menschen zur Selbstheilung und Selbstbewältigung von Krankheiten und zum Erhalt von Gesundheit anregen und unterstützen können.  Ein zusätzlicher positiver Aspekt ist,  dass  fast alle Naturheilverfahren nicht nur körperliche, sondern auch seelische Wirkungen auf den Patienten haben. Dies unterstreicht den ganzheitlichen und auch präventiven Ansatz der naturheilkundlich orientierten Medizin.

Im folgenden informiere ich sie über eine  Auswahl der in meiner Praxis angebotenen Behandlungsmöglichkeiten.

Einsatz von Phythotherapeutika

Phytotherapie ist die Heilung, Linderung und Vorbeugung von Krankheiten bis hin zu Befindungsstörungen durch Arzneipflanzen (Phytopharmaka/ Phytotherapeutika).  Moderne Phytotherapie ist keine „Alternativ-Medizin“, sondern Teil der heutigen naturwissentschaftlich orientierten Schulmedizin. Im Unterschied zur schulmedizinischen Pharmakotherapie werden in der Phytotherapie nur Wirkstoffe verwendet, die aus Pflanzen(teilen) oder deren Zubereitungen bestehen.

Phytotherapeutika wirken ganz im Sinne der therapeutischen Strategien der Ganzheitsmedizin. Sie sind vorrangig indiziert zur alleinigen Therapie bei leichten bis mittelschweren Erkrankungen und insbesondere bei funktionell bedingten und chronischen Erkrankungen sowie bei Befindlichkeitsstörungen. Als begleitende, unterstützende Therapie können sie jedoch auch in Kombination mit Antibiotika oder anderen chemisch-synthetischen Arzneimitteln gegeben werden. Bewährt sind Phytotherapeutika auch zur Rezidivprophylaxe nach bestimmten Infektionskrankheiten und zur Stimulierung des Immunsystems.

Bei bestimmungsgemäßer Anwendung sind Nebenwirkungen nur sehr selten zu erwarten. Ein weiterer Vorteil ist die fehlende Resistenzentwicklung, wie sie bei dem unnötigen und häufigen Einsatz von Antibiotika auftreten kann.

 Ernährungstherapie / Naturheilkundliche Ernährungsberatung

„Lasse Nahrung Deine Medizin sein und Medizin Deine Nahrung!“ (Hippokrates, 460-377 v.Chr.)

Die Ernährungstherapie gehört zu den klassischen „fünf Säulen“ der Naturheilverfahren nach Sebastian Kneipp.  Sie ist definiert als Behandlung insbesondere von Stoffwechselkrankheiten durch gezielte Um- und Einstellung der Ernährung. Die Bedeutung sowohl krankmachender als auch gesundheitsfördernder Nahrungsinhaltsstoffe hinsichtlich der Prävention verschiedener Erkrankungen wurde lange Zeit unterschätzt.

  • Bei chronischen Erkrankungen, Gelenkbeschwerden, Rheuma

  • Bei Tumorerkrankungen als Ergänzung zur Schulmedizin

  • Bei Verdauungsstörungen und Nahrungsmittelunverträglichkeiten

  • Zur Gesundheitserhaltung

  • Bei Übergewicht

  • Beratung zum Heilfasten

Eigenbluttherapie

In der naturheilkundlichen Praxis hat die Eigenbluttherapie ihren festen Platz. Als unspezifische Reiztherapie setzt sie am Injektionsort lokale Entzündungsreaktionen in Gang und bewirkt zudem als systemische Therapie eine vegetative Gesamtumschaltung sowie eine Immunstimulierung und Stoffwechselaktivierung. Die Eigenblutbehandlung übt eine sehr positive Wirkung auf das Allgemeinbefinden aus. Viele Patienten fühlen sich nach der Behandlung vital, energiegeladen und leistungsfähiger.

Indikationen der Eigenblutbehandlung sind:

  • Stärkung des Immunsystems

  • Akute und chronische Infekte

  • Allgemeine Rekonvaleszenzförderung

  • Schlafstörungen

  • Reduzierter Appetit

  • Migräne

  • Chronische Schmerzzustände (analgetische Wirkung)

  • Depressive Zustände, insbesondere während des Klimateriums

Aus einer Vene werden 1-2 ml Blut entnommen. Das frisch entnommene Blut wird sofort in einen großen Muskel am Gesäß gespritzt. Aus den Blutbestandteilen werden Eiweißstoffe frei, diese regen eine Immunantwort des Körpers an. Dies führt zu einem Anstieg der weißen Blutkörperchen, vermehrter Antikörperbildung und evtl. auch zu leichtem Fieber. Die Injektionen  erfolgen in der Regel 1-2mal wöchentlich in einem Zeitraum von 6-8 Wochen. Nach einer Pause kann eine weitere Injektionsserie folgen.

Vitamin C Therapie

Aufgrund seiner vielfältigen Funktionen im menschlichen Organismus, kann Vitamin C  bei einer Vielzahl von akuten und chronischen Erkrankungen, bzw. Befindungsstörungen als orale bzw. als parenterale (mittels Infusionen) Applikation eingesetzt werden.

Unterstützend,  z.B. bei viralen und bakteriellen Infektionen wie grippalen Infekten, akute und chronische Bronchitis.  Bei Allgemeinsymptomen wie verminderter Leistungsfähigkeit, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, physischem und psychischem Streß. 

Blutegeltherapie - Ein Traditionelles Heilmittel in der modernen Humanmedizin

„Die Blutegeltherapie gehört zu den ältesten Heilmethoden überhaupt“

Während man früher die Wirksamkeit der Blutegelbehandlung auf den Blutentzug (Aderlass) zurückführte, ist dieser Aspekt heute zweitrangig. Mit den Analysemethoden der modernen Medizin konnten die Wirkstoffe, die der Blutegel beim Saugen abgibt, als entscheidendes  Therapieprinzip identifiziert werden. Der Blutegel ist somit eine  biologische Apotheke mit einer Reihe von Wirkstoffen, die auch in Arzneimitteln der Schulmedizin zum Einsatz kommen. Die natürliche Wirkstoffkombination des Blutegels ist jedoch einzigartig. Diese Wirkstoffe helfen bei iner Vielzahl von Erkrankungen mit Durchblutungsstörungen (z.B. Krampfadern) oder schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken oder im Rückenbereich.

Bei welchen Erkrankungen ist eine Blutegeltherapie angezeigt?

  • Akuten und chronischen Gelenkschmerzen (z.B. Kniegelenks-, Daumensattelgelenksarthrose)

  • Sehnen- und Sehnenscheidenentzündungen (z.B. Tenissellenbogen, Golfarm)

  • Wirbelsäulen- und Kreuzbeinsyndromen

  • Krampfadern / Besenreissern / Unterschenkelgeschwüre

  • Rheumatische Erkrankungen

  • Tinnitus / Mittelohrentzündung

Was passiert bei einer Blutegeltherapie?

Eine Behandlung dauert meist zwischen 60 und 90 Minuten. Abhängig von der jeweiligen Indikation, ist häufig eine einmalige Sitzung ausreichend. Zu Behandlungsbeginn wird der Blutegel an der entsprechenden Stelle angesetzt, saugt sich fest und sägt sich mit seinen Zähnchen vorsichtig in die Haut ein. Dieser Vorgang ist weitgehend schmerzfrei, da der Blutegel hierbei wahrscheinlich schmerzlindernde Stoffe abgibt. Im weiteren Verlauf leitet der Blutegel die Wirkstoffe beim Saugen in das Gewebe ein und fällt anschließend von alleine ab. Der gewünschte Effekt tritt oft unmittelbar nach der Behandlung ein und hält häufig monatelang.

Vortrag Prof. Dr. Nicolai Worm

Thema: Fettleber und Diabetes Typ II

Am 16. Januar 2019 findet um 19:00 Uhr ein Vortrag über Fettleber und Diabetes mellitus Typ II im MutterHaus Düsseldorf, Gelände der Kaiserswerther Diakonie in Düsseldorf Kaiserswerth statt. Eintritt: 3 Euro. Eintrittskarten und Infos erhalten Sie in unserer Praxis.

 

Grippe-Impfung

Ab sofort steht der Impfstoff gegen Grippe (Influenza) für die Saison 2018/19 zur Verfügung. Es handelt sich um einen tetravalenten Impfstoff (Vierfach-Impfstoff). Die Grippeimpfung gemäß STIKO wird allen Personen ab Alter 60J. empfohlen sowie Personen mit chronischen Erkrankungen, z.B. chronische Krankheiten der Atmungsorgane, Herz- oder Kreislaufkrankheiten, Leber- oder Nierenkrankheiten, Diabetes oder anderen Stoffwechselkrankheiten sowie angeborener oder erworbener Immundefizienz. Darüber hinaus wird eine Grippeimpfung bei Schwangeren empfohlen.

Sinnvoll ist darüber hinaus eine Influenzaimpfung für Personen mit erhöhter Exposition, z.B. medizinisches Personal, Lehrer, Personen in Einrichtungen mit umfangreichem Publikumsverkehr sowie Personen welche direkten Kontakt zu Geflügel oder Wildvögeln haben.